Warum zuhören in einer Beziehung von zentraler Bedeutung ist.

Die Idealvorstellung der Liebe ist eine selbstlose, die alle Grenzen überschreiten kann. Dennoch bleibt jeder auch noch ein Mensch, der eigene Bedürfnisse, Vorstellungen und eben auch gewisse Grenzen oder Prinzipien hat. So selbstlos die Gesten auch sein müssen, insgeheim hoffen wir, dass wir etwas zurückbekommen, das das, was wir tun, etwas für uns bringt. Sei es nur, dass zurückgeliebt wird, Treue oder eine gemeinsame Zukunft im Kopf umherschwirren. Damit eine Partnerschaft auf Dauer gut funktionieren kann, ist es also wichtig, dass sich das Geben und Nehmen die Waage hält, denn ansonsten wird einer der beiden über kurz oder lang unglücklich.

Am Anfang ist alles gut

Wenn eine Beziehung eingegangen wird, hängt der Himmel noch voller Geigen, die rosarote Brille sitzt fest auf der Nase. Im Laufe der Partnerschaft kommt es allerdings unweigerlich dazu, dass sich einer der beiden fragt, ob er genauso geschätzt wird, wie er es tut. Dieses Gefühl soll auch davor schützen, ausgenutzt zu werden. Es gibt Menschen, die Beziehungen nur eingehen, um ihren eigenen Vorteil daraus zu ziehen. Das tut weh, zerstört das Vertrauen und sollte unbedingt vermieden werden. Wer sich aber gleichermaßen Mühe gibt, dem Partner etwas zu geben, der tut uns gut und der ergänzt unser Leben.

Manches schaffen wir nicht alleine

Eine Partnerschaft sollte dazu da sein, sich auf den anderen verlassen zu können. Es bedeutet, dass der Partner auch mal Aufgaben übernimmt, zu denen man sich selbst nicht in der Lage fühlt. Eine ideale Partnerschaft begegnet sich auf Augenhöhe und ergänzt uns in den Punkten, in denen wir schwach sind. Ist dieses Gleichgewicht nicht vorhanden, kommt es zu Problemen. Nicht nur, dass man gereizt und gestresst ist, auch die Lust auf Sex lässt nach, man beginnt zu nörgeln, sogar Depressionen können auftreten. Bevor dies allerdings passiert, sollte mit dem Partner über das Gefühl gesprochen werden, damit das Geben und Nehmen wieder zu einem Zusammenspiel beider wird.

Den anderen auch mal zu Wort kommen lassen

Ein Teil von Geben und nehmen ist es demnach auch, einander zuzuhören. Dies betrifft nicht nur die positiven Erlebnisse, die der Partner erlebt hat. Auch seine Sorgen und Ängste brauchen einen festen Platz in der Beziehung und Raum, in welchem sie vom Partner aufgefangen werden.

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